Samstag, 2. März 2019

Amazon-Mitarbeiter brauchen sicheren Weg zur Arbeit


Vergangene Woche hat der Fraktionsvorsitzende der CDU am Landtag in Mainz, Christian Baldauf MdL, die Gelegenheit einer Betriebsführung genutzt das Amazon Logistikzentrum in Frankenthal zu besuchen und sich vor Ort zu informieren. Frankenthal ist das neueste und modernste Logistikzentrum des Konzerns in Deutschland. Gemeinsam mit Mitgliedern der CDU Stadtratsfraktion lernte er bei der Betriebsführung die Technik, die Abläufe und Räumlichkeiten näher kennen. Seit der Inbetriebnahme beschäftigt der Standort über 1.500 Menschen.

Standortleiter Johannes Weingärtner führte die Besuchergruppe zusammen mit Laura Müller, Mareike von Frieling und Julia Wieland durch die Anlage, ermöglichte Fragen zu stellen und mit Mitarbeitern zu sprechen. Beeindruckend für die Delegation war der Roboterbereich. Transportroboter bringen die Regale zu den Mitarbeitern. Die Mitarbeiter sortieren dann per Hand entweder Waren in die Regale oder entnehmen Produkte für Kundenbestellungen.

Im Anschluss an den Rundgang fand ein offener Gedanken- und Informationsaustausch statt, bei dem politische Themen rund um den Standort im Mittelpunkt standen. Die Flomersheimer Ortsvorsteherin Heike Haselmaier und der Vorsitzende des CDU Ortsvereins Eppstein Hans Dropmann sind durch die räumliche Nähe zu Amazon besonders stark an der Ausgestaltung der Verkehrsanbindung interessiert.

Die Information der Geschäftsleitung, dass sehr viele Mitarbeiter mit dem Fahrrad kommen, bestätigte die CDU-Politiker in ihrem Streben, sich auch weiterhin für eine gute und sichere Fahrradanbindung zum Amazon-Standort einzusetzen.

Gerade bei Schichtwechsel, erfuhren die Gäste, gebe es noch einige Nachbesserungen vorzunehmen. Bei der Anpassung der Busanbindung an die Schichtwechsel hat der Frankenthaler Oberbürgermeister Martin Hebich Unterstützung zugesagt. Michael Baumann und Burkhard Firsching versprachen, dass der Stadtrat alle Möglichkeiten ausloten werde, die die Sicherheit der Mitarbeiter verbessern.

Deutlich wurde auch, dass der Standort in Frankenthal ein Logistikzentrum ist, in dem Artikel eingelagert werden. Von hier aus findet keine direkte Belieferung der Haushalte statt. „Das Thema „Sprinter“ gibt es am Logistikstandort Frankenthal nicht, denn die Anlieferung und Mitnahme der Pakete erfolgt über Lkws. Sprinter sind kaum im Einsatz“, sagte Standortleiter Johannes Weingärtner.

Christian Baldauf bedankte sich für den sehr offenen Austausch, Doris Schwarz, stellv. Vorsitzende der CDU Stadtratsfraktion, sagte Unterstützung der Verbesserung der Verkehrssicherheit für die Mitarbeiter zu und äußerte den Wunsch für einen anhaltenden und weiterhin guten Informationsaustausch, denn nur so können politisch zielgerichtet und sinnvoll die Interessen aller Beteiligten berücksichtigt werden.

Freitag, 1. März 2019

Bürgersprechstunde Beindersheim


„Bürgersprechstunde“

am 18. März 2019, 18:00 Uhr
Bücherei, Brunnenweg 6, Beindersheim

Am dritten Montag im März hält der Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der CDU am Landtag in Mainz, Christian Baldauf, seine nächste Bürgersprechstunde im Wahlkreis ab, diesmal in Beindersheim. Zusammen mit Vertretern der CDU Beindersheim steht er gerne Rede und Antwort zu Fragen der Kommunalpolitik und Landespolitik.

Die Bürgerinnen und Bürger können jedes Anliegen zu Gehör bringen.

Über Ihr Kommen würden wir uns freuen. 


Donnerstag, 28. Februar 2019

Bundesmittel werden kommen – wo ist das Konzept der Landesregierung?


Nach der Einigung im Vermittlungsausschuss erhält das Land Rheinland-Pfalz vom Bund rund 242 Mio. Euro zur Steigerung der digitalen Ausstattung an den Schulen im Land. Welche genauen Pläne die Landesregierung mit diesen Mitteln hat, ist bislang jedoch nicht bekannt.

Dazu erklärt die CDU-Landtagsfraktion:

„Es ist gut, dass die CDU-geführte Bundesregierung Geld zur Verfügung stellt, um die digitale Infrastruktur an unseren Schulen im Land zu verbessern. Darüber freue ich mich. Denn bislang hat die Landesregierung zu wenig Geld in die Hand genommen, um auf die Herausforderungen der Digitalisierung ausreichend zu reagieren. Es ist jedoch unklar, welche konkreten Ausgaben die Landesregierung mit den Mitteln aus dem Digitalpakt plant und wie das Umsetzungskonzept aussieht. Mit Interesse werden wir auch verfolgen, ob es neben der reinen Weiterleitung des Bundesgeldes auch ein eigenes finanzielles Engagement des Landes geben wird.“

Zudem sei es höchste Zeit, dass die Landesregierung endlich ein flächendeckendes Konzept mit klaren Zielvorgaben für die informatische Bildung aller Schülerinnen und Schüler vorlege, so Beilstein. Auch die Fortbildung der Lehrkräfte in digitalen Bereichen wurde bislang von Seiten der Landesregierung nur unzureichend angegangen.

„Das alles sind Hausaufgaben der Landesregierung, die unabhängig von der Verabschiedung des Digitalpaktes noch immer ungelöst sind.“